Märkische Kieferndielen – Teufelsmoor und Mariannenplatz
Der frühe Herbst ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Die Sonne wärmt noch, aber brennt nicht mehr, die Bäume hängen voller Äpfel und Nüsse (jedenfalls in guten Jahren) und der Sommer macht sich noch mal richtig schön, damit wir ihn auch recht schmerzlich vermissen.
Bei uns sind diese Tage, bevor der Herbst mit seinen feuchten Nebeln einzieht, wichtig, um unser Holz, das den ganzen Frühling und Sommer über im rundum offenen, luftigen Sommerlager trocknen durfte, in das geschlossene Winterlager umzusiedeln. Dort ist es vor Feuchtigkeit geschützt und kann lagern und „reifen“, bis wir in den Folgejahren Bretterpaket für Bretterpaket daraus hervorholen, in der Tischlerei zu unseren Märkischen Kieferndielen verarbeiten und an die jeweiligen Kund*innen ausliefern.
Bretter müssen mal umziehen, bevor sie Dielen werden
Neben vielen Alt- und Neubauwohnungen und -Häusern, die in diesem Jahr schon von uns Märkische Kieferndielen zu Füßen gelegt bekamen, gibt es 2026 wieder zwei besondere Projekte:
Zum einen ein historisches Bauernhaus aus der Zeit der Moorkolonisierung im niedersächsischen Teufelsmoor um 1820. (Damals fand man es noch toll, Moore trockenzulegen und Torf zu verheizen. Ziemlich doof, wie man heute weiß.) Das herrliche Haus mit gemauerter Fachung und Reet-gedecktem Dreiviertel-Walmdach hat jetzt einen Fußboden aus Märkischen Kieferndielen, der ihm richtig gut steht.
Manche Projekte sind ganz besonders
Und zum anderen haben wir den Dielenboden geliefert für ein Haus aus dem historischen Ensemble des ehemaligen Diakonissen-Krankenhauses Bethanien in Kreuzberg am berühmten Mariannenplatz („Mariannenplatz, rot verschrien – ich fühl mich guut, ich steh auf Berlin!“ – Ideal 1980). Das großzügige Klinker-Gemäuer in gelb am Mariannenplatz 3, gebaut um 1850, war seinerzeit Beamtenwohnhaus; Theodor Fontane wohnte hier 1848-49 während seines Dienstes als Krankenhausapotheker. Jetzt gehört es zum Pestalozzi-Froebel-Haus und wird Lern- und Bildungsstätte. Und unsere Märkischen Kieferndielen fühlen sich in diesem preußischen Prachtbau in Neo-Gotik sowas von angekommen 😉 !
Aber Sie brauchen keine Gründerzeit-Villa bewohnen für unsere Märkischen Kieferndielen. Eine kleine 1-Zimmer-Wohnung tut’s ebenso und auch eine Kammer von 12 Quadratmetern sieht schon viel feiner aus mit unseren Dielen.
Ich gebe Ihnen sehr gerne Auskunft zu unseren Projekten und berate Sie in Sachen Sanierung, insbesondere Fußbodenaufbau. Rufen Sie doch mal an!
Ihr „Dieler“
Erik Heinrich.





